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das war's #3

feathers and lfw day 4 231
Garance und Géraldine shot by Kat Walks

In der vergangenen Woche war ich in London zur Fashionweek und habe einiges erlebt, von dem ich das meiste hier nicht erwähne/erwähnt habe. Gleich nach meiner Ankunft am Dienstag war ich auf der Show von Eley Kishimoto und hatte die Gelegenheit Wakako Kishimoto nach der Show backstage zur kommenden SS09 Kollektion zu befragen. Was sie sagte, findet sich hier. Gleich nach der Show traf ich Robert und Louisa aka The StyleScout, die sich spontan für ein Interview bereit erklärten. Beide stellten mich dann auch gleich Katja Hentschel aka Glamcanyon vor, der ich bisher nur im virtuellen Raum begegnet war. Auch ihre Arbeit dokumentierte ich anhand eines kleinen Videos. Abends dann on/off mit Shows von u.a. Alexander Koutny und Rozalb der Mura. Sonst besuchte ich noch die Shows von Armand Basi, Ioannis Dimitrousis und Peter Pilotto (mehr dazu später hier). Einen kurzen Beitrag zur Show von Bernadett Penkov gibt es hier. Hab ich schon erzählt, dass ich total verknallt bin in Gala Gonzalez? Warum genau, kommt später...

das war's #2

alles gleich schwer

Und mit der Woche geht gleich ein ganzer Monat zuende, der mal wieder kaum ereignisreicher hätte sein können. Höhepunkt war mit Sicherheit der Besuch der Kopenhagener Modewoche.
Auch gern erinnere ich mich an meine Premiere im Berghain/der Panorama Bar zurück an das Presets Konzert im Relais
und Max' Berlinbesuch, der mir letztlich eine wunderbare Cassy CD
bescherrte. Letzte Woche dann entschied ich mich spontan der Hauptstadt zu entfliehen, um den restlichen August in meiner (Wahl)Heimatstadt Hamburg zu verbringen - mit kurzen Abstechern an die Nordsee
und nach Hannover.
Wirklich viel getan habe ich demzufolge in der letzten Augustwoche nicht. Am Dienstag führte ich ein Nagellackexperiment
durch mit Lacken aus dem Hause Uslu Airlines,
um dann am Mittwoch Abend in ein kleines Nest nach Nordfriesland abzudüsen, den Kite Surfern auf der Nordsee zuzusehen und meinem Hund einen geheimen Wunschtraum
zu erfüllen. Nach ausgedehnter Sehenswürdigkeitbetrachtung der Gegend fuhr ich am Freitag früh von der Hansestadt aus ins weniger beschauliche Hannover zum Presserundgang der großen "Hannover Goes Fashion"
Ausstellung, die dort seit heute der Öfftenlichkeit zugänglich ist. Wirklich ereignisreich daran war die absolut vodka preview der helmut lang ausstellung
in der kestnergesellschaft,
über die ich in einem separaten Posting ausführlich zu berichten gedenke. wer nicht so lange warten möchte, kann sich jetzt schon Bilder von Mary ansehen und zwar hier und hier.
eigentlich hatte ich mir vorgenommen fucking berlin
zu lesen, vergaß das buch dann aber doch in hamburg und muss nun leider doch ersteinmal charlotte roche's feuchtgebiete
fertighören. auf die ohren gibt es auch etwas "neues". aus kopenhagen von den

fagget fairys - last night in miami

die beiden damen werden übrigens am 01.10. in berlin zu sehen/hören sein (auch dazu später mehr!) - gleich mal eintragen (auch wenn ich da wahrscheinlich mal wieder nicht da sein werde).

das war's #1

Am Dienstag durchblätterte ich die aktuelle Liebling und entdeckte das Blog von Marlene Sørensen, dem Liebling Eimsbüttel, deren Schreibe ab diesen Sommer in der Vanity Fair zu genießen ist. Auf Spruced schreibt sie nicht wirklich oft, aber wenn, dann höchst unterhaltsam. Desweiteren durfte ich erfahren, dass die Arbeit des Designduos hinter dem Berliner Label Boessert/Schorn mit der des US Musikproduzenten Timbaland zu vergleichen ist und lauschte der wunderbaren Santi White (aka Santogold - L.E.S. Artists) und sehnte mich kurz zurück nach New York.

What I'm searching for
to tell it straight
I'm trying to build a wall


Außerdem stellte ich einmal mehr fest, dass "Slip" nicht wirklich weniger schlüpfrig als "Schlüpfer" klingt und beschloss das Datum der artberlincontemporary in mein iCal einzutragen (obwohl ich da wahrscheinlich eh nicht in Berlin sein werde). Schnell konnte ich die Seite 155 überblättern ohne über Charlotte Roches Feuchtgebiet zu stolpern (ich fühle mich verfolgt!) und fand mich auf Tricky's Playlist wieder. Da findet sich u.a.

The Cure - Close to Me
Public Enemy - Bring the Noise
Motörhead - The Ace of Spades
M.C. Ricky D & Doug E. Fresh - La Di Da Di
Soft Cell - Tainted Love


Am Mittwoch Abend traf ich Jan und Eva zu einem Shooting, dessen Ergebnis in der kommenden Woche präsentiert werden wird.

Am Donnerstag las ich in der Frühjahrsausgabe der Muse, dass bis zum 17. August im ModeMuseum in Antwerpen eine Veronique Branquinho Ausstellung zu sehen war (sogar von ihr selbst kuratiert), die ich gerne gesehen hätte.

Veronique's reserved soul
has always kept her far
from the glamorous world
of fashion and close to art.
Her collections favor simplicity
and elegant cloths, and she loves
to mix up manly lines
to more delicate shapes
thus creating dresses
which resist fashion changes
and show a very personal style.

in Muse Spring 2008, p. 31

In derselben Museausgabe gab es auch schöne Bilder von Louise Bourgeoise und David Hamilton zu sehen. Tatsächlich gelesen habe ich ein Interview mit dem Designerpärchen Martine Sitbone und Marc Ascoli.

a piece of music, just like clothes,
either works or doesn't work:
it's hard to explain,
either it catches you or it doesn't.
In either media, it must be something
you just have to understand quickly,
which gets the target:
garments and music share
the immediacy of their message.

in Muse, Spring 2008, p. 134

In diesem Sinne unmittelbar gefangen war ich von den Fotostrecken David Vasiljevics "Beds are burning" und Karen Collins' "The age of innocence" (so auch der Titel der Muse Ausgabe).

Die Qvest June/July 2008 Ausgabe hatte ein ähnliches Cover wie die Muse - ein mittelgescheiteltes langhaariges Mädchen mit geflochtenem Stirnband, bzw. Blumenkranz auf dem Kopf. Beim schnellen Durchblättern blieb mein Auge hängen an den Collagen Francois Cadières und an der Geschichte Rodarte's, die ich immer wieder gerne lese. Musikalisch gab es auch etwas zu entdecken, diesmal rein weiblich. Einmal mehr Santi White aber auch

Police - Roxanne (performed by Dilana during Rockstar Supernova)
Spice - Whoa/giddy up (oh my, I totally forgot about that...) und was mich besonders freute: Baby Katy und Funky (House), neben der Londoner Modewoche ein weiterer Grund, mit meinen Reiseplanungen zu Potte zu kommen.
DJ NG ft. Baby Katy - Tell Me What It Is (bitte nur hören, nicht schauen!). Mit Sarah "Soulja" Lockhardt (dieser Dubstep, Rave Frau aus London, die so viel macht, die aber keiner kennt) stellte ich einmal mehr fest, dass London für mich im Alter von 15-19 der richtige (oder auch nicht?) Ort gewesen wäre.

Am Ende der vier Musikerinnenportraits druckte dann die Qvest noch "IN FEIST WE TRUST" ab, den neuen "Female Cannon", von denen sicherlich
Lykke Li - I'm good, I'm gone dijenige sein wird, von der wir hier in nächster Zeit am meisten hören werden (wenn denn mal endlich hier ihr Album erscheint).

Donnerstag abends erfreute ich mich an The Dark Knight um dann
am Freitag auf einer Party einzuschlafen und das restliche Wochenende im Bett zu verbringen.

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